Wir trauern um Wolfgang Donath

Wolfgang hat zahlreiche Ämter in unserer Vereinigung ausgeführt.

  1. Vorsitzender 1985 – 1995
    Beisitzer 1995 – 1998
    Schriftführung 1998 – 2005
    Beisitzer 2005 – 2016
    Ehrenmitglied ab 2016

Mit Wolfgang Donath verlieren die Bayerischen Milchschafhalter einen engagierten, tatkräftigen Mitstreiter in Ihrer Vereinigung. Nach einer bewegten Jugend wurde Wolfgang Donath seßhaft mit einer eigenen Landwirtschaft in Attenkirchen Wimpasing. Er widmet sich im Nebenerwerb auch neuen Kulturen, wie Blautannen- Haselnußplantage, betreibt die Zucht von Milchschafen und Schwarzkopfschafen. Seinen Haupterwerb bestreitet er als Fachmann  für Pflanzenbau und Pflanzenschutz
im Landwirtschaftsamt Erding.
Wolfgang hat sich seit 1985 in zahlreichen Aufgaben in der Vereinigung eingebracht.
Er wurde  im Mai 1985 zum ersten Vorsitzenden des Vorgängervereins der heutigen Vereinigung der Bayerischen Milchschafhaltere.V. gewählt und hatte dieses Amt mit ihren Höhen, aber auch Tiefen 10 Jahre lang bis Nov. 1995 inne. Nach Abgabe des 1. Vorsitzenden an Günther Fischer brachte er sich weiterhin als Beisitzer im Verein  bis zur Umwandlung in den e.V. im März 1998 mit seinem Können und Erfahrungen ein.
Wolfgang übernahm dann das Amt des Schriftführers bis  zum Jahr 2005.
Viele Jahre noch unterstützte er die Vorstandschaft als Beisitzer bis April 2016.
Wolfgang beteiligte sich immer an den Jahreshauptversammlungen beim Fuchswirt in Allershausen, wo auf seine Initiative die Jahreshauptversammlungen lange Jahre statt fanden.
Er war auch immer Teilnehmer mit seiner Frau Martha an den internationalen Milchschaffachtagungen, sei es in Holland, Österreich, Schweiz, oder zuhause in Deutschland bis Ihn seine Kräfte für diese anstrengenden Reisen verließen.
Wolfgang wurde für seine Vereinsunterstützung im Mai 2016 zum Ehrenmitglied ernannt.
Wir danken auch seiner Frau Martha, welche in Zeiten der modernen Medien, bei weiten Reisen, Arbeitskreisen, Wollmarktbesuchen, Exkursionen weiterhin die aktive Teilnahme am Vereinsleben unterstützte.
Mit Wolfgang war immer ein interresantes und anregendes Gespräch über viele Themenbereiche, sei es Schafe, Bienen, Ackerbau usw. möglich. Dafür Danke ich, danken wir ihm. Er bleibt uns damit in einzigartiger Erinnerung.

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Jahreshauptversammlung

wegen Corona Pandemie abgesagt

Vereinigung Bayerischer Milchschafhalter e.V.

am

Sonntag, 05. April 2020  10 Uhr

in Allershausen, Gasthof Obermeier


Münchener Straße 1
85391 Allershausen

http://www.hotel-gasthof-obermeier-allershausen.de/dynasite.cfm?dssid=4178

Tagesordnung

1.Bericht  1. Vorsitzender Anton Ebner über das vergangene Vereinsgeschehen

2. Bericht 1. Kassier Michael Kämmer.

3. Bericht der Kassenrevisoren und Entlastung der Vorstandschaft

    Hofmann /Perko

4.„Aktuelles aus Schafhaltung und dem Landesverband“

  Martin Bartl Geschäftsführer Landesverband Bayerischer Schafhalter e.V.

5. Michael Kämmer: „Eindrücke aus der 7. Bergschaf-Interalpin 2020“

6. Ausschau Vereinsveranstaltungen 2020;  Vereinstreffen;

7. „Düngepellets aus Schafwolle“

    Referent: Markus Schnitzler – Ammersee Lamm

8. Wünsche und Anträge

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Wollmarkt Vaterstetten abgesagt!

Aufgrund der derzeitigen Vorgaben kann der Wollmarkt 2020 nicht stattfinden! Coronabedingt!

nun ist es tatsächlich so, dass wir unseren 30. Wollmarkt absagen müssen. Wir sehen uns, die wir den Wollmarkt ehrenamtlich organisieren, nicht in der Lage die Voraussetzungen zu schaffen um den Wollmarkt nicht zu einem Hotspot werden zu lassen.

Es wäre ein enormer Aufwand notwendig um den Abstand zwischen Besuchern und Aussteller zu erhalten und die Besucherzahlen insgesamt zu beschränken. Besucher einfach durch den Markt zu schleussen kann weder im Sinne der Besucher noch der Aussteller sein. Das ganze Flair des Marktes wäre verloren.
Daher haben wir uns schweren Herzens entschlossen den Wollmarkt abzusagen.

Wer sich noch auf unserer Seite präsentieren möchte, kann uns gerne eine Mail schicken, bitte aber mit möglichst fertig formuliertem kurzen Text und Fotos dazu. Außerdem benötigen wir dazu alle Links zu den Plattformen auf denen ihr zu finden seid. Wer uns auf Instagram folgt hat sicherlich gesehen, dass wir einige Aussteller Infos gepostet haben. Viele von Euch sind ja selbst sehr aktiv, was wir natürlich gerne unterstützen.

Herzliche Grüße und bleibt gesund.

Katharina Steindlmüller mit dem gesamten Wollmarkt-Team

Hier eine Nachschau zu 2019

am zweiten Wochenende im Oktober, also am Sa-So 12. – 13. Oktober ist wieder Wollmakt in Vaterstetten. Seit 1991, diesmal also der 29. Wollmarkt in Serie. Auch heuer können wir wieder über 144 Anbieter von Wollartikeln und artverwandten Angeboten, Basteln für Kinder, Ponyreiten, Austellungen , Schafscheren präsentieren. Dem Arbeitskreis Wollmarkt sind wir sehr dankbar für die massive Vorarbeit und der Durchführung und Organisation des traditionellen Wollmarktes. Heuer wird auch zum erstenmal ein Bus-Shuttlebetrieb von der S-Bahn Station S4 Vaterstetten geboten. Eine nahezu COneutrale Anreise lässt grüßen! Ich freue mich, wenn die vielen Helfer beim Wollmarkt zahlreiche Bekannte sehen und begrüßen dürfen.

Auf geht´s zum Wollmarkt nach Vaterstetten!!

Hier der Flyer 2019

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Bockauktion in St. Johann

Maedi-unverdächtige Böcke und Schafe

Die jährliche Versteigerung der maedi-unverdächtigen Zuchttiere aus Mitgliedsbetrieben der süddeutschen Schafzuchtverbände findet in diesem Jahr auf der Schwäbischen Alb im Gestütshof St. Johann des Haupt- und Landgestüts Marbach im Landkreis Reutlingen statt.

Samstag, 17. August 2019 ab 07:00 Uhr Auftrieb im Gestütshof St. Johann des Haupt- und Landgestüts Marbach, Landkreis Reutlingen

09:00 Uhr Körung

12:30 Uhr Vorstellung und Prämierung der Siegertiere mit Berichterstattung durch die Preisrichter,

anschließend Versteigerung

Es werden 13 ostfriesische Milchschafböcke und 6 weibl. Tiere von 3 Züchtern aufgetrieben.

Veranstalter:

http://www.schaf-bw.de

Landesschafzuchtverband
Baden-Württemberg e.V.

Versteigerungskatalog

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Ein Inforeicher und herrlicher Tag Milchschafhalterexkursion 2019

Detailreiche und gekonnte Vorstellung des Betriebs durch Betriebsinhaber Gerhard Ertel
Den Stall, die Milchkammer und Tiere betreut die Chefin Erika Ertel, wie man von Ihr hört.
Informative Zwiegespräche zum Stall

Beim Infotag war die Beteiligung aus ganz Bayern besetzt.

Aus Franken Oberpfalz Niederbayern Oberbayern waren Teilnehmer vertreten.

Auch kulturell war der Tag ein Erfolg

Top of Burgruine Lichtenegg

ca. 20 Teilnehmer kamen auf dem Hof der Familie Ertel. Zunächst stellte Herr Gerhard Ertel den Betrieb vor. Dazu hielt er einen Betriebsspiegel für die Teilnehmer bereit. Der Hof war 1992 vom Onkel übernommen worden. Er wurde zwischenzeitlich komplett umgebaut. Auf ca. 10 ha Eigenfläche wurden im Nebenerwerb zunächst Fleischschafe gehalten. Ab 2002 wurde dann auf Milchschafe umgestellt. Dies hat sich ergeben, da eine Molkerei in der Nähe Schafmilch zur Verarbeitung suchte. 2005 kam ein zweiter Betrieb in Tschechien mit Ackerbau dazu, der von Herrn Ertel und seinem Sohn von Ernhüll aus mitbewirtschaftet wird. 2008 wurde ein neuer Schafstall mit Melkhaus gebaut. .

Der Betrieb ist Bio-Betrieb und seit 1992 Mitglied bei Bioland. Es werden ca. 100 Ostfriesische Milchschafe auf 16 ha Ackerland und 3 ha Grünland gehalten. Die Milch wird an die Molkerei Wohlfahrt verkauft.

Sehr interessant war die Stallbaulösung und der Melkstand mit Technik von Westfalia. Frau Ertel führte vor, wie die Milchschafgruppen in den Melkstand ein- und ausgetrieben werden. Es gab manches raffinierte Detail zu entdecken, dass die tägliche Arbeit erleichtert. Zur Milchkühlung hat sich die Eiswasserkühlung bewährt. Interessant auch der Stall selbst, der in Holzbauweise errichtet wurde. Behördlicherseits war ein Sheddach vorgeschrieben. Er verfügt über einen stark erhöhten, befahrbaren Futtertisch und traufseitige Treibgänge. Durch den erhöhten Futtertisch werden Lämmer vom Futtertisch fern gehalten. Die Gruppeneinteilung ist variabel und die Einrichtung wird zum Ausmisten entfernt.

Frau Ertel führte uns auch den Austrieb der Mutterschafe auf die Weide vor. Heute kamen die Muttern auf eine weiter entfernte Weide. Ungewöhnlich war auch, dass der Betrieb über wenig Grünland verfügt und Mastlämmer und Mutterschafe getrennt auf Ackerflächen, die mit Luzernegras eingesät wurden, geweidet werden. Eine sehr interessante Möglichkeit für einen Biobetrieb, der einen größeren Anteil an Hauptfruchtleguminosen zur N-Fixierung in der Fruchtfolge benötigt.

Die Lämmer bleiben 6 bis 8 Wochen an der Mutter und werden dann abgesetzt. Jährlingsschafe werden wegen der besseren Mastleistung mit einem Dorperbock gedeckt und alle Lämmer ausgemästet. Ansonsten wird ein Ostfriesischer Bock eingesetzt, die Remonierungsrate beträgt 15%.

Mittags wurden wir von Familie Ertel bestens bewirtet. Es gab Salate und Schafsleberkäse. Der Leberkäse war nur mit Lammfleisch, ohne Schweinefleisch und nach Bioland-Richtlinien hergestellt. Dabei wurde als Fettanteil Sonnenblumenöl zugesetzt und kein Pökelsalz, sondern Natriumcitrat verwendet.

Nachmittag ging es zur Burgruine Lichtenegg in der Gemeinde Birgland. Dabei bekamen wir eine Führung vom Vorstandsmitglied des Fördervereins, Herrn Pillhöfer. Er berichtete aus erster Hand von den vielen Arbeitseinsätzen, die nötig waren, um die Ruine zu erhalten und teilweise wieder aufzubauen.

Die Burg Lichtenegg ist vermutlich im 11. Jahrhundert entstanden. Sie schützte die Handelsstraße zwischen Nürnberg und Prag und wurde vermutlich im 30jährigen Krieg zerstört. Die Besitzer der Adelsburg wechselten oft, letzter Besitzer war Graf Preysing. Die Burg steht an der Grenze zwischen Oberpalz und Mittelfranken auf einer Bergkuppe und bietet einen fantastischen Rundblick.

Direkt am Zugang zur Burg befindet sich ein Gasthaus. In diesem ließen die Milchschafhalter den schönen und lehrreichen Ausflug bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Unser Dank gilt Familie Ertel für die herzliche Aufnahme, die ausführliche und ehrliche Hofführung und die tolle Bewirtung.

Außerdem unserem Vorstand und Familie Ertel für die gute Organisation.

gez. Martina Zengel

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